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Teneriffa
Etwa 100km westlich von Gran Canaria liegt die
größte kanarische Insel Teneriffa. Auf einer
Fläche von ca. 2000km² wohnen 840 000 Menschen. Die
Hauptstadt heißt Santa Cruz de Tenerife. Dort leben etwa ein
viertel der Inselbewohner. Wie auch die anderen Inseln des Archipels
ist das Klima sehr mild, was für Einwohner, Touristen, Flora
und Fauna günstig ist. Die Vegetation ist sehr
vielfältig und auch die Vogelwelt ist sehr artenreich. Hierher
stammt z. B. ursprünglich die Wildform des Kanarienvogels, der
dann jedoch weiter gezüchtet wurde. Säugetiere sind
eher spärlich verbreitet, so z.B. die Waldkatze oder
Wildkaninchen.
Man geht davon aus, dass die Insel vor etwa 6
Millionen Jahren durch Vulkanaktivitäten entstanden ist und
bis ins Jahr 1909 war die Insel geographisch noch aktiv, sprich es gab
bis dahin noch Vulkanausbrüche. Die Lava hat sich bis auf 3718
Meter empor geschraubt und bildet somit den höchsten Berg
Spaniens, den Pico de Teide.
Wie auch auf den anderen kanarischen Inseln fielen
im 15.Jahrhundert die Spanier ein und die Ureinwohner, die Guanchen,
mussten sich ihnen ergeben.
Zu sehen gibt es auf Teneriffa vor allem
natürliche Augenschmause, wie z.B. das bildhafte Tal von Masca
oder die Felsen von Los Gigantes. Eine wahrhaftige Sensation sind die
Pyramiden von Güimar. Erstaunlich ist, dass die
Stufenpyramiden eine enorme Ähnlichkeit mit denen der Mayas
oder den Azteken in Mexiko aufweisen. Von neun sind leider nur noch
sechs erhalten, da man sie früher als billige
Baumaterialsbeschaffung nutzte. Viele kommen hier auch zum
Whale-Watching, ebenfalls sehr spektakulär.
Teneriffa ist wie gesagt eine sehr
vielfältige Insel und wird dementsprechend auch von vielen
bereist (etwa 5 Millionen Urlauber im Jahr).
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