Reise nach Spanien  
 

 

Sevilla

Sevilla ist eine 700000 Einwohnerstadt im Süden Spaniens. Sie liegt etwa 50 km entfernt von der Costa de la Luz. Bis nach Portugal sind es noch ungefähr 100 km. Die Stadt ist zum einen ein Anziehungspunkt für Touristen, zum anderen aber auch ein wichtiges Industrie- und Handelszentrum. Die Stadt lieht in einer flachen und fruchtbaren Ebene am Fluss Guadalquvir und man kann schön aus der Ferne die vielen Türme erkennen, die das Stadtbild prägen. Die Altstadt besteht aus einem Wirrwarr aus schmalen engen Gässchen, was aber gerade den Reiz ausmacht. Man findet viele palastähnliche Häuser im altrömischen Stil. Hinzu kommen auch viele kleinere Häuser, die eher orientalisch wirken. Julius Cäsar baute seiner Zeit dort ein aufwendiges Aquädukt mit welchen noch heute zahlreiche Brunnen der Stadt versorgt werden. Erwähnt sei auch die Kathedrale Maria de la Sede, die die größte gotische Kathedrale der Welt ist.

 

Die Giralda in Sevilla Die Giralda, das Wahrzeichen Sevillas ist 97,6 Meter hoch und war ursprünglich das Minarett einer Moschee.        

Sevilla kann mit zahlreichen Daten und Fakten glänzen. Man munkelt, dass die Flamencomusik hier ihren Ursprung hatte und auch die beliebten Tapas aus Sevilla stammen.

Opern spielen in der Stadt auch eine große Rolle oder vielmehr die Stadt spielt in Opern eine wichtige Rolle. So ist sie z.B. Schauplatz der Opern Don Giovanni oder Die Hochzeit des Figaros.

Ein Augenschmaus ist die anlässlich zur Expo 1992 gebaute Alamillo Brücke, die einzige Schrägseilbrücke der Welt die ohne Gegenverankerung auskommt. Geplant und Entworfen wurde sie von Santiago Calatrava.

Auch noch sehenswert ist der Alcazar Palast und das Colegio de San Telmo, welches von Christopher Kolumbus’ Sohn gegründet wurde.