Reise nach Spanien  
 

Malaga

 

Malaga liegt an der Südküste Spaniens, genauer an der Costa del Sol, etwa 150 km süd-östlich der Stadt Sevilla. Sie ist mit 560000 Einwohnern (2005) die zweitgrößte Stadt in Andalusien. Nicht nur wegen der Größe, sondern auch wegen vielen anderen Faktoren ist diese Stadt ein wichtiger Knotenpunkt. Malaga besitzt einen Flughafen sowie einen Handelshafen, ist also infrastrukturell optimal angebunden.

Der Ursprung des Namens stammt von „malak“ was übersetzt soviel heißt wie „Fische salzen“. Man nimmt an, dass die ersten Siedler der Stadt sich im 8.Jahrhundert v.Chr. niedergelassen haben.

Zu empfehlen ist eine große Parkanlage im Norden der Stadt, die sich mit etwa 3000 Pflanzen und Palmen definitiv sehen lassen kann. Auch das Alcazaba ist für einen Visitor ein Genuß. Der im 11.Jahrhundert erbaute Palast wurde im 14.Jahrhundert erweitert und besitzt unter anderem ein Amphitheater. Einew eitere Attraktion ist z.B. eine Kathedrale, welche im 16.Jahrhundert über einer Moschee erbaut wurde und die man „La Manquita, also „Die Einarmige“ nennt, weil nur einer der beiden Türme fertiggestellt wurde. Der andere musste wegen Geldmangel bis heute auf dem Plan verweilen.

In Malaga findet alljährlich die Semana Santa statt, einer der wichtigsten Osterprozessionen Spaniens. Auch für das neuntägige Volksfest „Feria de Agosto“ mit rund 7 Millionen Besuchern ist die Küstenstadt auch über die Grenzen Andalusiens bekannt.

Wer sich ausruhen oder einfach das Meer genießen will kann ganz leicht mit der S-Bahn an die Strände El Palo oder Pedre Galejo fahren, wo man auch erstklassige Fischrestaurants findet.

Wer’s etwas wilder mag kommt ebenfalls mit der S-Bahn leicht zu den Nachbarorten Torremolinos oder Fuengirola, die etwas belebtere Strände bieten.