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Granada
Haupstadt der Provinz
Granada ist die gleichnamige Stadt. Sie befindet sich in der autonomen
Region Andalusien und liegt am nord-östlichen Ende des Sierra
Nevada. Gegründet etwa 500 v.Chr. hat sie sich bis heute zu
einer 241000 Einwohnerstadt entwickelt. Man nimmt an, das wegen der
durch das Gebirge geschützten Lage und durch die Fruchtbaren
Böden die Stadt an diesem Ort entstand.
Geprägt von der
maurischen Ära und unter Einfluss der Gotik und der
Renaissance hat sich ein interessantes Stadtbild ergeben.
Berühmteste
Sehenswürdigkeit ist die Alhambra, eine maurische Festung, die
mit aufwendigen Stuckdecken und dem so genannten Löwenbrunnen
glänzt. Alhambra und Albaicin gehören heute zum
Weltkulturerbe der UNESCO. Des weiteren bietet die Stadt ein
archäologisches Museum und einen Wissenschaftspark, die in
jedem Falle sehenswert sind.
Unter den
Gitarrenspielern genießt Granada einen besonderen
Bekanntschaftsgrad, denn viele Gitarrenbauer haben hier ihr Handwerk
gelernt und bauen vorzügliche Instrumente, die in Klang und
Aussehen sehr hochwertig sind.
Die Stadt erstreckt sich
auf einer Fläche von 88 km² und liegt 738 Meter
über dem Meeresspiegel. Sie verfügt über
einen eigenen Flughafen, welcher 1972 erbaut wurde und
jährlich rund 13000 Flüge aufweisen kann. Die meisten
davon sind Inlandsflüge, manche kommen auch aus Richtung
Großbritannien.
Franciscus
Suarez(1548-1617), ein bekannter Theologe und Philosoph stammt von
Granada, aber auch heutige Berühmtheiten, wie z.B. der 1979
geborene Radrennfahrer Adolfo Garcia Quesada stammen aus Granada.
Man kann sich von der
Stadt betören lassen, zum einen durch die schönen
architektonischen Bauten und zum anderen durch die bildhafte Landschaft
im Umland von Granada.
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