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Costa Tropical
Diese befindet sich in
den autonomen Region Andalusien und ist zugleich ein Comarca (deutsch:
Kreis) von Granada. Sie liegt am Fuße der Sierra Nevada, das
höchste spanische Gebirge(3482m) etwa 100km östlich
von Malaga. Wie der Name schon vermuten lässt hat die
Küste etwas tropisches, was hier kurz erläutert
werden soll:
Im Winter ist das Gebiet
durch das nördliche Gebirge von den eisigen Landwinden
weitgehend geschützt und unterstützend reichen warme
Winde aus Nordafrika ohne weiteres bis hierhin. Somit kann man dort
fast ganzjährig exotische Früchte wie Avocados,
Bananen, Ananas, Datteln oder Zuckerrohr. Das ist wohl einzigartig in
Europa.
Es ist schon
verwunderlich, dass man hier auch im Winter surfen und Wasserski fahren
kann. Wohingegen die Leute etwa 80 km weiter nördlich in der
Sierra Nevada eben auch Ski fahren, nur ohne Wasser, sondern mit Hilfe
von Schnee.
Diese Region wird
vorwiegend von inländischen Touristen frequentiert. Bekannte
Städte der Küste sind z.B. Motril mit
ungefähr 50000 Einwohnern oder Salobrena mit 12000 Einwohnern.
Diese kleine schnuckelige Stadt liegt auf einem Felsen oberhalb der
Costa Tropical und das besondere daran ist, dass hier die
Landwirtschaft noch wichtiger ist, als der Tourismus. Dieses Dorf
repräsentiert in gewisser Weise noch das
„alte“, klassische Andalusien. Zu Sehen gibt es
neben dem schönen Ortskern auch eine alte maurische Burg und
in der modernen Neustadt unterhalb der Felsen findet man zahlreiche
Kneipen und Restaurants. Bis vor wenigen Jahren gab es in der
Nähe noch eine Zuckerrohrfabrik, welche aber leiden
schließen musste.
Gleichfalls einen Besuch
wert ist die Stadt Almunecar, welche aus einer phönischen
Siedlung entstanden ist.
Die Costa Tropical ist
also sehenswert und vielleicht einer der Orte die noch nicht zu
überlaufen sind.
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