Reise nach Spanien  
 
 

Costa del Sol

Die Costa del Sol (zu deutsch: Sonnenküste) liegt im südlichsten Teil Spaniens, in Andalusien. Sie erstreckt sich auf einer Gesamtlänge von etwa 300 Kilometern und umfasst Mittelmeerstrände der Provinzen Malaga, Cadiz und Granada. Woher der Name stammt ist nicht ganz klar, jedoch hat die Region mit mehr als 320 Sonnentagen im Jahr den Namen wohl zu recht. Die Tourismusbranche entstand schon Ende des 19. Jahrhunderts, als ein Engländer namens George Langworthy das Castillo del Santa Clara in Torremolinos zu einer Reiseresidenz umfunktionierte. Erst Anfang der 70er Jahre schwappte die Touristenwelle auch in andere kleine Fischerdörfer über und so siedelten sich mehr und mehr Hotels an.

Heute zählt man dort mehr als 70.000 Betten und etwa 8 Mio. Besucher pro Jahr. Auch die internationale Filmindustrie findet zunehmend Gefallen an den bildschönen Landschaften, denn bis zum Jahr 2003 wurden circa 230 Filme produziert.

Freizeitangebote in der Region gibt es viele, so ist z.B. Golf und Wassersport weit verbreitet, aber auch weniger kommerzielle Tätigleiten wie z.B. Mountainbiking und Wandern sind sehr beliebt.

Auch Sehenswürdigeiten gibt es viele, etwa die Tropfsteinhöhlen Cuava de Nerja oder die Luxusjachthäfen entlang der Küste.

Städte wie Granada oder Sevilla bieten südländisches Flair und es macht grossen Spass durch die schmalen Gassen zu trödeln oder auf den Wochenmärkten zu stöbern.

Ein weiteres Highlight ist ein Tagesausflug zur benachbarten Strasse von Gibraltar, welche Europa von Afrika trennt. Bis zum Nachbarkontinent sind es nur 14 Kilometer. Der untere Zipfel der Region gehört immer noch zum Vereinigten Königreich Englands und ist ebenfalls einen Besuch wert.

Costa del Sol ist also ein beliebtes Ziel für Touristen aller Art, egal ob zum ausspannen oder als Erlebnisurlaub.