Reise nach Spanien  
 

 

Costa de la Lutz

 Die „Küste des Lichts“ ist die westlichste Atlantikküste Spaniens und grenzt an Portugal an. Sie legt im Golf von Cadiz und geht runter bis zum südlichsten Ende Europas, der Stadt Tarifa. Hier ist der afrikanische Kontinent nur etwa 14 km entfernt. Cadiz und Huelva sind die zwei Regionen in denen sich die Küste befindet. Ein sehenswürdiges Städtchen ist Ayamonte mit ca. 18000 Einwohnern. Die Stadt liegt genau an der Grenze von Portugal am Fluss Guadina, der früher wie heute die beiden Länder Spanien und Portugal an manchen Stellen trennt.

Zu Sehen gibt es dort z.B. ein Kloster aus dem 19.Jahrhundert mit dazugehöriger Anlage und eine um 1400 erbaute Kirche namens Parroquia del Salvador, welche aus den Ruinen einer Moschee heraus entstanden ist. Es lohnt sich auch über den Hauptplatz zu schlendern und das dortige Rathaus zu besichtigen. 

Eine größere Stadt ist Huelva, mit etwa 140000 Einwohnern. Sie gilt vorwiegend als Handelsstadt wo Mineralien, Holz, Industrie und Meeresgüter verschifft werden. Sie liegt an der 4 km breiten Mündung des Odiel, etwa 80 km entfernt von Sevilla.

Das Stadtbild ist geprägt von breiten Straßen, großen Parks und Hochhäuser, also eher modern, dennoch nicht unattraktiv.

Leider wurde die Altstadt im Jahre 1755 durch das Erdbeben von Lissabon schwer beschädigt und ist somit nur noch begrenzt zu bestaunen. Weitere Dörfer und Städte in dieser Region sind z.B. Jerez de la Frontera, Los Canos de Meca oder Barbarte, die allein schon vom Namen her bezaubern und Spielraum lassen für Assoziationen.

Tarifa ist eine Must-see Stadt, wenn man in dieser Gegend schon mal verweilt, und nicht nur um sagen zu können man war am südlichsten Punkt Europas. Die Stadt hat etwa 16000 Einwohner, ist also eher klein, dennoch war sie in der Vergangenheit oft Schauplatz von wichtigen Ereignissen aufgrund ihrer besonderen Nähe zu Afrika. Also lassen sie sich überraschen.