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Costa Daurada
Südlich von Barcelona liegt die
„Goldküste“ von Spanien, die Costa
Daurada. Sie reicht von Villanueva y Geltru bis zur Ebro
Mündung. Auffällig sind hier die vielen
Sandstrände im Vergleich zu den Fels- oder
Steilküsten. Man findet nirgendwo sonst in Spanien einen
Küstenabschnitt der sich so gut für die Badetouristik
eignet.
In Sachen Baden und Tourismus ist Salou definitiv
weit vorne. Man findet dort zahlreiche Strände, Hotelanlagen,
Bars, Kneipen oder Diskotheken. In den letzten Jahren wurde dort die
Strandpromenade aufwendig neu gestaltet und kann sich durchaus sehen
lassen. Schade ist allerdings, dass vom ursprünglichen
Ortskern nicht all zu viel übrig geblieben ist.
Wer es lieber kulturell mag, der kann sich in den
benachbarten Orten Cambril, mit einem sehr schönen noch
erhaltenen Ortskern, oder Tarragona aufhalten. In Tarragona findet man
viele Relikte aus römischer Zeit, beispielsweise eine
mächtige Kathedrale oder ein Amphitheater. In der
Nähe gelegen ist auch eine Brücke namens Pont del
Diablo, sehenswert allemal.
Familien mit Kindern finden ihren Spaß im
Port Aventura, der zweitgrößte
Vergnügungspark nach Euro Disney. Bekannt ist der Park unter
anderem wegen seiner Achterbahn.
Sitges, ein Ort nördlich von Tarragona,
ist vor allem für Männer suchende Männer
geeignet, ist also ein Schwulenzentrum, dass überregional
bekannt ist.
Zu erwähnen sei auch noch das
„zersägte“ Gebirge Montserrat, das man
schon von weitem an seiner unverkennbaren Form sieht. Wer’s
gemütlich mag, kann einfach mit der Bergbahn hinauf fahren und
von oben die wunderschöne Aussicht genießen.
Interessant ist nebenbei noch ein Augustinerkloster, welches sich
ebenfalls auf dem Berg befindet.
Die Costa Daurada ist eine Küste die viele
unterschiedlich motivierte Reisende anzieht, nämlich zum einen
die die sich einfach nur entspannen wollen und zum anderen bietet sie
auch noch genügend „unberührte“
Orte für Leute die eher kulturell orientiert sind.
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