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Cádiz
Cádiz
ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz Cádiz in
Andalusien. Sie ist zu finden an der Costa de la Luz am Atlantischen
Ozean etwa 100 km nordöstlich von Gibraltar. Die Stadt legt
auf
einer Landzunge und ist gut angebunden durch den internationalen
Flughafen Jerez de la Frontera. Im Jahr 2004 zählte sie ca.
133
000 Einwohner, ist damit relativ beschaulich. Interessant ist die
Aufteilung der etwas konträren Teile der Alt- und Neustadt. In
der
Altstadt sind Teile wie z.B. El Populo, La Viña oder Santa
Maria
zu finden die ein tolles Flair vermitteln. Die Neustadt ist nicht so
schön, bietet dafür aber traumhafte
Badestrände.
Gegründet wurde die Stadt wahrscheinlich
von den Phöniziern und zwischenzeitlich wurde sie von Griechen
und Westgoten besiedelt. Man nannte sie früher auf Grund der
günstigen Lage das Tor zu Amerika. Nur unweit ist Kolumbus
damals Richtung Amerika in See gestochen.
Sehenswürdig sind unter anderem eine
Heilige Höhle(La Santa Cuerva) aus dem 18. Jahrhundert mit
Gemälden von Goya und die Plätze Plaza de Mina sowie
Plaza España. Auch das „Teatro Manuel de Falla,
benannt nach einem spanischen Komponist ist atemberaubend. Das
Stadtbild ist geprägt von vielen Parkanlagen mit
Gummibäumen, also kann man nach einer anstrengenden Stadttour
sich auch einfach mal die Sonne auf den Bauch scheinen lassen.
Das Klima ist größtenteils vom
Atlantik bestimmt und Temperaturen im Sommer von 30°C sind
normal. Ein Gegenwind namens Levante, der aus dem Landesinneren kommt
lässt aber auch die Temperaturen manchmal auf über
40°C ansteigen.
Alles in allem ist Cádiz eine sehr
gegensätzliche Stadt, für die sich eine Reise aber
allemal lohnt.
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